
Vita
• Seit 2025 bei BRP RENAUD als Partner
• Rechtsanwalt seit 2017
• Mehrjährige Tätigkeit in der Rechtsanwaltskanzlei OPPENLÄNDER im Fachbereich Kartellrecht
• Promotion 2021 mit einer Arbeit zur missbräuchlichen Ausnutzung von FRAND-gebundenen SEPs im US-Kartellrecht
• Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen und LL.M.-Studium an der an der University of San Diego
Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg
Auszeichnungen
Mitgliedschaften
2026
Die Möglichkeit der Anordnung von fusionskontrollrechtlichen Anmeldepflichten unterhalb der regulären Schwellenwerte führte im früheren § 39a GWB a.F. ein Schattendasein ohne einen einzigen Anwendungsfall.
2025
Was in den letzten Jahren vor allem U.S.-amerikanische Kartellbehörden in der IT- und Tech-Branche beschäftigt hat, ist nunmehr auch in der Europäischen Kommission angekommen: Mit Beschluss vom 02.06.2025 hat die Europäische Kommission erstmals Bußgelder in Höhe von 329 Mio. € für die Vereinbarung von Abwerbeverboten („no poach agreements“) im Bereich Online-Essenslieferdienste verhängt.
Die EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation - EUDR) stellt viele Unternehmen mit globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten vor enorme Herausforderungen. Schätzungsweise sind mehr als 370.000 Unternehmen in Europa betroffen. Dass der europäische Gesetzgeber wenige Wochen vor dem geplanten Start der EUDR zum 30. Dezember 2025 immer noch am Pflichtenkatalog feilt und auch eine erneute Verschiebung immer wahrscheinlicher wird, ist aus Sicht der betroffenen Unternehmen, die sich mit großem Aufwand bereits vorbereitet haben, wenig erfreulich.
2025
Das OLG Düsseldorf hat in seinem Beschluss vom 28.8.2024 in Sachen Stihl
Wettbewerbsverbote mit nur wenigen, eher beiläufigen Sätzen – soweit ersichtlich –
erstmals in der Rechtsprechung die zentrale Frage aufgeworfen, ob eine formgerechte
Beschwerde bei deutschen Kartellbehörden voraussetzt, dass sie über das besondere
elektronische Anwaltspostfach (beA) eingelegt wird.
2025
Die Europäische Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen SAP eingeleitet, um mögliche wettbewerbswidrige Praktiken des Software-Giganten zu untersuchen. Im Kern steht die Frage, ob SAP im Europäischen Wirtschaftsraum eine marktbeherrschende Stellung auf dem Anschlussmarkt für Support und Wartung für die von SAP lizenzierte Software ERP (Enterprise Resource Planning) missbraucht hat.